416 Tage – Im Zweifel gegen den Angeklagten Prolog

Der Nordkurier hat sich am 14. April 2021 fast Überschlagen. Von einem „Debakel“ für die AfD“ war da zu lesen. Hier ein Vorwort zur Geschichte. Ab morgen ein spannender Sechsteiler! Mit Epilog.

Vollkommen ohne Not, und ohne mich bis heute anzuhören, hat der Landesvorstand der AfD in MV einen Rufmord gegen mich begangen, in einer ganz perfiden Art und Weise. Ich muss also meinen Namen reinwaschen, obwohl mir bisher nichts Konkretes vorgeworfen wird. In Manier der CDU wurde Einspruch gegen meine Wahl eingelegt, einmal begründet mit eventuellen Satzungsmängeln, was Quatsch ist, da diese im Beschluss SG MV 9/21 durch das Landesschiedsgericht vorher ausgeräumt wurden, dann wird etwas in meiner Vergangenheit gesehen, was den Wählerwillen hätte beeinflussen können. Einer Rechtsstaatspartei absolut unwürdig. Der Einspruch ist willkürlich.

Die Presse hat in einer Demokratie eine herausragende Aufgabe. Sie wird nicht umsonst die „Vierte Kraft im Staat“, neben Legislative, Judikative und Exekutive, genannt. Nun liegt es an jeder Redaktion selbst, ob sie diesem hohen Anspruch gerecht wird. Zuerst wurde ich durch den Chefredakteur des Nordkurier angerufen, ein Telefoninterview habe ich abgelehnt. Er sicherte mir zu, mir einen Fragekatalog zu senden. Dieser wurde dann von einem Mitarbeiter an mich versandt. Geschrieben hat dann den Artikel am 14. April 2021 wiederum ein ganz anderer. Aber Schwamm drüber, Transparenz ist nun mal interpretierbar.

Mich erreichten nun sehr viele Zuschriften und Anrufe, was denn nun da dran sei, warum ich nicht sofort auf die Barrikaden gehe, den Nordkurier verklage etc. etc. Der Nordkurier lügt doch aber gar nicht. Ich wurde freigesprochen aus tatsächlichen Gründen und entschädigt. Das Lustige an der Sache ist, ich habe mir 2004 bis 2006 fast die Finger wund geschrieben, niemand wollte mir zuhören! Zu peinlich war die Geschichte für die Presse der Hauptstadt, und die Justiz. Noch heute wird mein Fall als Musterfall schlechter Judikative an den Universitäten gelehrt. Der Frust ist lange vorbei, mein Leben wieder in den geordneten Bahnen, wie vorher. Aber jetzt rede ich nochmal. Und vielleicht hört man mir jetzt zu. Danke, Nordkurier!

Morgen geht der Krimi weiter. Deutschland. Aber normal. Ein Drama in 8 Teilen.

Euer Patrick

416 Tage – Im Zweifel gegen den Angeklagten Teil 1
 
Der erste Teil eines unglaublichen Justizskandals. Schwache Richter, eine Staatsanwaltschaft, die Beweise zurückhält und eine Polizei, die „Opferzeugen“ aufbaut, die es gar nicht sind.
Im Jahr 1995 bekommt die Polizei in Brandenburg die herausragende Idee, eine Razzia in einem illegalen Bordell durchzuführen. Hier wird eine Prostituierte angetroffen, die meinem Leben 2002 eine erhebliche Wende geben soll. Oksana K. Nach relativ kurzer Zeit wird sie 1995 in die Ukraine abgeschoben. Das haben wir am 43ten Verhandlungstag durch die Aussagen eines Polizisten erfahren. Die Staatsanwaltschaft hatte diese Kenntnisse natürlich bereits vorher!
Wie das Leben in Deutschland, mit schwachen bis nicht vorhandenen Grenzkontrollen so spielt, taucht eben diese Frau, mit falschem Pass, im Jahr 1996 wieder auf. Wieder in einem Bordell, aber in einem anderen, aber auch in Brandenburg. Das gleiche Spiel, nach der Identitätsfeststellung Abschiebung und Einreisesperre.
Im Land der fast unbegrenzten Einreisemöglichkeiten folgt nun logischerweise, wieder mit falschen Papieren, die erneute Einreise 1997. Wieder Verhaftung, wieder Ausweisung. Zum dritten Mal!
Man benötigt nun keine Glaskugel mehr. Sie reist 1998 zum 4. Mal illegal ein, diesmal mit ihrem „echten“ Reisepass im Gepäck. Und wird 1999 wieder geschnappt. Nun allerdings will sie das schöne Deutschland nicht nochmals verlassen, die Polizei bietet ihr einen Opferzeugenstatus an, wenn sie „Milieugrößen“ belastet, dann darf sie bleiben, sie muss auch nie vor Gericht aussagen, ihre Polizeiaussagen würden reichen (natürlich kompletter Unsinn).
Zitat aus dem Urteil, Seite 23, erster Absatz, Zitat Anfang: „Der Zeuge (Polizeioberkommissar) P. habe ihr bei der damaligen Vernehmung erklärt, dass sie vor Gericht nicht auszusagen brauche.“ Zitat Ende
Auf Grund einer herausragend konstruierten Schauergeschichte, werden nun im Vorfeld, 2000 und 2001 zwei Menschen verurteilt. Unter anderem wegen Menschenhandel und Förderung der Prostitution. Tatvorwürfe aus den Jahren 1995 bis 1998. Tatsächlich, ohne dass die „Kronzeugin“ gehört werden muss. Es wurde gedealt, beide kamen, trotz schwerster Vorwürfe, mit Bewährungsstrafen davon. Die glaubhafte Zeugin ist geboren!
Zitat aus dem Urteil, Seite 10, letzter Absatz, Zitat Anfang: „Die Tatvorwürfe hat der Angeklagte bestritten. Er hat sich dahin eingelassen, er habe mit der Tätigkeit seines Vaters im Rotlichtmilieu nie etwas zu tun gehabt.“ Zitat Ende
Morgen geht der Krimi weiter. Deutschland. Aber normal.
Euer Patrick
416 Tage – Im Zweifel gegen den Angeklagten Teil 2
Liebe Mitglieder der AfD, liebe Unterstützer, liebe Menschen!
Wie läuft so eine „Aussage“? Die Polizei hat Ziele, ein Großes war in den Jahren 1980 bis 2005 mein Vater. Diesen wegen schwersten Straftaten verurteilen zu können, hat der Oberstaatsanwalt C. nie geschafft, einige Verurteilungen schaffte er, aber den großen Wurf nicht. Eben dieser Staatsanwalt C. wies die Berliner Polizei an, „die Hand der Opferzeugin auf das Bild meines Bruders zu führen“. Genau das sagte ein Polizist im Prozess aus. Dem Polizeibeamten wurden Lichtbilder, auch meins darunter, vorgelegt, und er zeigte auf das Lichtbild meines Bruders, und sagte deutlich im Gerichtssaal: „Der Sohn da arbeitet in den Bordellen des Herrn S. Sonst kenne ich keinen.“ Nur dass das vermeintliche Opfer während der Vernehmungen die Hand auf mein Foto geführt bekam. Ein fataler Fehler für die Justiz, und für mich.
Der Aufruhr im Gerichtssaal war groß, hatte man es doch in den 47 Verhandlungstagen vorher weder geschafft, mich mit den Bordellen meines Vaters (ja, Mehrzahl) in Verbindung zu bringen, noch war ich vorbestraft, was in diesem Milieu eher sehr selten zu finden ist. Auch passte meine Beschäftigung (PTT Holländische Königliche Paketpost) in dem Zeitraum, noch der Rest meiner Vita, damit überein.
Noch einmal zur Klarheit: Ich wurde weder vorher, noch nachher, jemals auch nur in einem Bordell angetroffen, weder in einem meines Vaters, noch irgendwo anders. Ich hatte ein Führungszeugnis ohne Eintrag! Und dann wirft man mir schwerste kriminelle Handlungen en masse vor. Eine unglaubliche Justizposse.
Zitat aus dem Urteil, Seite 21, Absatz 4, Zitat Anfang „Diese hat nicht nur sämtliche Angaben zu den eigentlichen Tatvorwürfen verweigert, sondern auch Angaben zu den Umständen ihrer Einreise nach Deutschland, den Aufenthalten in weiteren Bordellen und ihren polizeilichen Feststellungen.“ Zitat Ende
Morgen erfahrt Ihr mehr, wie so eine Zeugin aufgebaut wird z.B., wie es zu der „Berechnung“ der vermeintlichen 52 Vergewaltigungen kam, und was wirklich noch alles im Haftbefehl stand. Im Kindergarten gibt es mehr Disziplin als in der deutschen Justiz! Das muss sich ändern. Deutschland. Aber normal.
Euer Patrick
416 Tage – Im Zweifel gegen den Angeklagten Teil 3
Liebe Mitglieder der AfD, liebe Unterstützer, liebe Menschen,
Die aufgebaute, vorher 3 x abgeschobene „Opferzeugin“ sagte u.a. aus, dass sie 156 Tage, mitten in Berlin, eingesperrt wurde, und jeden dritten Tag von „einem unbekannten Mann“, sie kannte nach 156 Tagen vermeintlich nicht mal meinen Vornamen, vergewaltigt wurde. Taschenrechner raus, 156 Tage durch 3, dann klagen wir mal 52 Vergewaltigungen an. Ohne Datum, ohne Uhrzeit, ohne näher auf die Einzeltaten einzugehen! Nach unserer vielgelobten Strafprozessordnung illegal, die Polizei hat in alle Richtungen zu ermitteln, also auch alles für meine Unschuld geeignete Beweismaterial. Das ist nur nie passiert. Die Ermittlungsarbeit sollte im Gerichtssaal stattfinden, was kläglich gescheitert ist.
Nur nochmal zur Klarheit. Mir wurden Taten aus dem Jahr 1998 vorgeworfen, ich wurde erst 2002 verhaftet (dazu später mehr), und sollte vor einem deutschen Gericht im Jahr 2003 meine Unschuld beweisen. Für alle anderen Prozessbeteiligten stand meine Schuld von vorherein fest. Niemand hatte auch nur einen Beweis meiner Täterschaft, oder meiner Zugehörigkeit zum Rotlichtmilieu. Ich wurde nie in einem Bordell angetroffen! Weder in einem fremden Bordell noch in einem meines Vaters! Es gibt keinen Akteneintrag darüber bei der Polizei. Folgelogisch habe ich ein Erweitertes Führungszeugnis ohne Eintrag. Ich wäre der schlauste Kriminelle Europas gewesen. Oder eben das, was ich bin. Ein hart arbeitender Mensch, der ein normales Leben führen möchte!
Spannend war auch die Geschichte meiner „Flucht“. Laut Polizei hatte man mich von 1999 bis 2002 vergeblich „gesucht“. Es gab einen nationalen Haftbefehl. Auf die geniale Idee einer LEA-Abfrage kam in den 3 Jahren niemand! Ich habe mir im Jahr 2000 einen neuen Reisepass geholt, bei der deutschen Botschaft in Amsterdam. Dafür musste ich extra, im Jahr 2000, zum Einwohnermeldeamt Tempelhof, um mir eine erneuerte Kopie meiner Abmeldebescheinigung zu holen, dort wurde dann wieder meine niederländische Meldeadresse registriert, wie schon 1999. Ohne Abmeldung in Deutschland in den Niederlanden keine Anmeldung. So einfach. Mit dieser Abmeldebescheinigung einer deutschen Behörde zurück nach Amsterdam, dort meinen Reisepass abgeholt! Wen oder was hat die Polizei eigentlich wie gesucht?
Zitat aus dem Urteil, Seite 53, Absatz 1, Zitat Anfang „Der Angeklagte war zum Zeitpunkt des Erlasses des Haftbefehls ordentlich in Holland gemeldet.“
Morgen wird es kurios, Geschichten aus dem Gerichtssaal der Unvernunft! Deutschland. Aber normal.
Euer Patrick
416 Tage – Im Zweifel gegen den Angeklagten Teil 4
Liebe Mitglieder der AfD, liebe Unterstützer, liebe Menschen!
Man flog extra einen Journalisten, meiner Erinnerung nach aus Köln, ein, um endlich, nach ca. 20 Prozesstagen, einen „Prostitutionsnachweis“ führen zu können. Den gab es tatsächlich im Verfahren noch gar nicht. Da Prostitution zu diesem Zeitpunkt illegal war, war die Berliner Unterwelt kreativ. Es gab Kontaktbars, und direkt damit verknüpfte „Pensionen“. Tatsächlich musste der „Freier“ also aus dem Bordell raus, auf die Straße, die Treppen zum 1. Stock zur Pension hoch, dort wurden Zimmer und der Lohn entrichtet, damit alles fein getrennt war. Habe ich im Gerichtssaal so erklärt bekommen.
Dieser Journalist wurde nun also im Jahr 1999, also ein Jahr nach den vermeintlichen Taten, bei einer Polizeikontrolle in einer Bar meines Vaters angetroffen. Spannend hielt er den Gerichtssaal in Atem. Er bestellte einen Whisky und ein Bier. Zwischenfrage des Staatsanwaltes: „Erkennen Sie den Angeklagten wieder?“. Antwort: “Nein“. Allgemeine Enttäuschung. Dann spendierte er wohl einer „Dame“ einen Piccolo für 30,00 DM. Beim Konsumieren und näher kennenlernen kamen Polizisten in die „Gastlichkeit“, und nahmen auch seine Personalien mit auf. Der Staatsanwalt: „Was haben Sie dann gemacht?“. Große Spannung im Gerichtssaal! Zeuge: „Ich hatte keine Lust mehr und bin ins Hotel gegangen.“ Und wieder war der „Prostitutionsnachweis“ gescheitert. Alle waren sehr enttäuscht. Warum man den guten Mann nicht vorher befragt hatte, bleibt schleierhaft. Weder für den Prozess, noch für Anklage oder Verteidigung war die Aussage auch nur von minimaler Bedeutung.
Besonders ergiebig waren die Verhandlungstage 9 bis 16. Da wurden vermeintliche Prostituierte und Mitarbeiter meines Vaters als Zeugen gegen mich geladen. Ich kannte niemanden davon, diese mich auch nicht. Aber ich konnte zum ersten Mal nach Monaten wieder herzlich lachen. Einige der sehr hübschen Frauen waren sehr freizügig gekleidet. Eine echte Ablenkung von der Untersuchungshaft! Aber keine von ihnen „hätte auch nur jemals daran gedacht, als Prostituierte zu arbeiten“! Alle waren entweder Putzfrauen, Putzmänner oder Tresenkräfte. Alle spielten ernsthaft entsetzt auf den Vorwurf, sie hätten in einem Bordell gearbeitet. Einige sagten wörtlich: „Aber nein, das wäre ja illegal.“. Besonders eindrucksvoll war ein Mann aus Polen, der auf durchtrainierte 140 kg geschätzt wurde. Auf die Frage, ob er Rausschmeißer gewesen wäre, sagte er wörtlich: „War ich Putzmann. Wenn Leute böse waren, Kollegin hat mich geholt. Habe ich böse geguckt, war sofort Ruhe.“. Das hat ihm im Gerichtssaal sofort jeder geglaubt! Nur der Staatsanwalt schüttelte mit dem Kopf, gingen ihm doch so langsam die Optionen aus. Besonders frustrierend für ihn war wohl, dass ihn so langsam auch die Richter nicht mehr ernst nahmen.!
Alles in allem blicke ich heute nicht mehr so sehr im Zorn zurück. Die deutsche Justiz hat zwar mein Leben für über 14 Monate gestohlen, aber dennoch hatte zum Schluss die Gerechtigkeit gesiegt, und ich wurde ja auch entschädigt für die Zeit in Untersuchungshaft.
Zitat aus dem Urteil, Seite 47, 1. Absatz, Zitat Anfang: „Entweder begab sich die Zeugin nach Ablauf des Monatsvisums selbst in die Ukraine, um sich einen neuen Pass nebst Schengenvisum zu holen, oder sie beschaffte sich durch Vermittlung des „Costa“ einen neuen Pass. Möglich ist auch, dass sie ihren alten Pass verfälschen durch ihn verfälschen ließ. Ihre Aussage, dass ihr Veränderungen im Pass nicht aufgefallen seien, hält die Kammer auch subjektiv für falsch. Sollte sie sich selbst den Pass beschafft haben [Anmerkung des Justizopfers, das haben wir bewiesen!], kann ihr dies bei ihren kriminalpolizeilichen Vernehmungen nicht entfallen sein. Sollte eine Neuausstellung oder Veränderung des Passes durch Mithilfe von „Costa“ erfolgt sein, so sieht es die Kammer als sicher an, dass sich die Zeugin den Pass nach Wiedererhalt zumindest flüchtig ansah und die Veränderungen bemerkte. Die Zeugin hat damals wahrheitswidrig zum Passkomplex ausgesagt, um sich nicht selbst zu belasten.“ Zitat Ende.
Morgen die Haftprüfung, der Beginn des Schweigens der Hauptbelastungszeugin. Deutschland. Aber normal.
Euer Patrick
416 Tage – Im Zweifel gegen den Angeklagten Teil 5
Liebe Mitglieder der AfD, liebe Unterstützer, liebe Menschen!
Viele haben, auf Grund der Länge meiner Untersuchungshaft, Restzweifel. Ich schreibe das hier nieder, um zu erklären, wie es dazu kam, dass ich länger in Untersuchungshaft saß, als so mancher Terrorist.
Bei der ersten Haftprüfung, unter den Vorwürfen der organisierten Bandenkriminalität, Menschenhandel und 52facher Vergewaltigung, sowie Zuhälterei, musste dann doch zum ersten Mal die Hauptbelastungszeugin vor einem Gericht, das vermeintliche Opfer, aussagen. Hier kam es zum ersten großen Eklat, nicht etwa am zweiten Verhandlungstag, wie der Tagesspiegel vollkommen falsch berichtete!
Vorne sitzen die Richter, links Staatsanwaltschaft, daneben das vermeintliche Opfer mit Opferanwältin, und ich gegenüber mit Rechtsanwalt. Es fiel sofort allen Beteiligten auf, dass mich das vermeintliche Opfer nicht anschauen wollte, sie tat das übrigens bis zum Prozessende nicht! Ich wurde nach meinen Daten gefragt, und ganz unvermittelt sagte Oksana K.:
„Ich kenne diese Stimme nicht“.
Ein starkes Gericht hätte hier bereits Schluss gemacht. Es gab keinerlei Hinweise auf eine Bedrohung, es gab keinen Beweis gegen mich, nur die konstruierten Falschaussagen.
Fatal war hier die bodenlose Dummheit meines Pflichtverteidigers. Dieser trug doch tatsächlich vor, ohne Absprache mit mir, dass Teile der Ausländerakte fehlen, und er diese erst überprüfen müsse. Später habe ich erfahren, dass eben dieser Rechtsanwalt in Kontakt mit meinem Vater stand, und mich an den Staatsanwalt C. verraten hatte. Ab Prozesstag 2, wo ich dies erfahren hatte, habe ich kein Wort mehr mit ihm gewechselt. Aber einen Pflichtverteidiger wird man nicht wieder los! Ich habe ca. 20 Anträge auf Entpflichtung gestellt, alle abgeschmettert. Erst mein Wahlverteidiger, Herr D. hat die Wende gebracht. Auf jeden Fall nahm das der Haftrichter zum Anlass, mich wegen „Flucht- und Verdunklungsgefahr“ weiter in Haft zu lassen. Die Ausländerakte zog er trotzdem nicht zum Fall heran. Komplettes Justizversagen.
Der vermeintlichen Hauptbelastungszeugin dämmerte also bereits sehr früh die Erkenntnis, dass ihre Aussagen doch auf den Prüfstand kommen würden. Und wie klar, eindeutig und simpel der Beweis meiner Unschuld sein würde, hätte ich mir nach dem Martyrium von 416 Tagen Untersuchungshaft nicht mehr vorstellen können. Diesen Beweis hatte die Berliner Staatsanwaltschaft ab 1999 in den Akten! Und hat es verschwiegen. Meine Strafanzeigen gegen die Beteiligten wurden alle „beerdigt“, so funktioniert unser Rechtsstaat leider auch heute noch. Das vermeintliche Opfer hatte sogar einer Freundin folgendes gesagt, es handelt sich hier um ein Originalzitat aus dem Urteil, dennoch wurde ich weiter festgehalten, weil man nun selektiv dieser Zeugin nicht glauben schenken wollte! Seite 50 des Urteils letzter Absatz und 51 erster Absatz, Zitat Anfang „Frau M. habe ihm später berichtet, dass Oksana die Falschbelastung des Angeklagten eingeräumt und als Motiv angegeben habe, sie wolle in Deutschland bleiben.“ Zitat Ende
Das müssen wir ändern! Für eine starke Justiz, gegen jede Form der illegalen Einwanderung!
Morgen der Unschuldsbeweis, so eindeutig wie einfach, ein Unschuldiger wird zu 100 % rehabilitiert, sofort aus der Untersuchungshaft entlassen. die Kammer muss freisprechen und entschädigen! Deutschland. Aber normal.
Euer Patrick
416 Tage – Im Zweifel gegen den Angeklagten Teil 6
Liebe Mitglieder der AfD, liebe Unterstützer, liebe Menschen!
Nochmals zur Erinnerung: Mir wird, als nicht vorbestraftem Bürger, folgendes zur Last gelegt:
Organisierte Bandenkriminalität, Menschenhandel, 52fache Vergewaltigung und Zuhälterei. Erstes Angebot der Staatsanwaltschaft Berlin, bei Geständnis: 12 Jahre Haft inkl. Sicherheitsverwahrung. Wie großzügig!
Ich soll eine mehrfach abgeschobene Prostituierte 156 Tage, mitten in Berlin, in offenen Kontaktbars, festgehalten haben, und jeden dritten Tag vergewaltigt haben. Menschenhandel fällt also schon mal aus, da sie nie behauptet hatte, ich hätte sie aus der Ukraine unter falschen Versprechungen geholt. Dafür wurden andere bereits vorher verurteilt! Zitat aus dem Urteil Seite 32 Absatz 2, Zitat Anfang „Der Zeuge (Polizeihauptkommissar) P. hat weiter berichtet, dass er versucht habe, die Angaben der Zeugin zu verifizieren. Patrick Schiffler sei bis dahin im Zusammenhang mit dem Rotlichtmilieu nicht bekannt gewesen.“ Zitat Ende.
Organisierte Kriminalität fiel auch sofort in sich zusammen, ich soll das laut den (falschen) Aussagen des vermeintlichen Opfers allein gemacht haben. 156 Tage lang! 24 Stunden am Tag! Auch Unsinn. Zitat aus dem Urteil: „
52fache Vergewaltigung. Was für ein Karrierestart mit 27 Jahren. Was habe ich wohl die 9 Jahre vorher gemacht? Wenn ich direkt anfange, schlimmste Straftaten zu verüben? Und der Vorwurf war weder mit Datums-, noch Uhrzeitbezug. Und dann soll ich ihr 50 % des Geldes weggenommen haben? Warum nur 50 %, war meine Frage an das Gericht. Ich soll sie festhalten (Freiheitsberaubung), vergewaltigen, und ihr dann noch Geld lassen? Wozu, sie wird ja festgehalten, warum braucht sie Geld? Also fiel auch die Zuhälterei in sich zusammen. Zitat aus dem Urteil: „
Aber alles brach zusammen, dank Herrn Rechtsanwalt D.! Er hatte Vertrauen zu mir, fragte mich, ob ich es war. Ich sagte ihm ein klares Nein, er glaubte mir. Nur deshalb übernahm er, auf eigenes Risiko, diesen wahnsinnigen Fall. Er kam leider erst ab Verhandlungstag 39, als mein Wahlverteidiger! Und er beauftragte einen ordentlichen Detektiv, der in die Ukaine fuhr, um eine Sache abzuklären. Im Jahr 1999 hatte Frau Oksana K. einen Originalpass auf ihren Echtnamen. Ausgestellt 1998. Diesen hatte die Polizei fotokopiert und zur Ausländerakte gegeben, nicht zur Strafakte! Aber Herr RA D. besorgte sich diese endlich. Und siehe da, mitten in der Zeit, wo ich angeblich die Opferzeugin einsperre und alle drei Tage vergewaltige, war sie über 60 Tage in der Ukraine, um ihren Pass zu beantragen, und auch persönlich abzuholen. In Kiew! Wohlgemerkt, während sie vermeintlich „eingesperrt“ war! Das Lügengebilde brach somit zusammen. Ich verließ einen Tag später die JVA Moabit, und erhielt ca. 100 Tage später meinen Freispruch. Der Liebe Staatsanwalt C. legt noch, als schlechter Verlierer, eine Revision ein, die er aber wieder zurückzog.
Zitat aus dem Urteil, Seite 27, Absatz 3: Zitat Anfang „Sie (Oksana K.) habe in dem Lokal der Prostitution nachgehen wollen und sich in Polen dazu einen falschen Pass besorgt, da sie bereits zuvor dreimal aus der Bundesrepublik in ihre Heimat abgeschoben worden sei.“ Zitat Ende
Das ist meine Geschichte, die in 7 Minuten Vorstellungszeit nicht zu erklären ist. Ich habe meinen Freispruch. Ich war nie schuldig, und bin ein tatsächliches Justizopfer. Und ich will in den Deutschen Bundestag, für ein besseres Deutschland. Aber normal.
Bald wird eine Wahl wiederholt, die auf Grund von Diffamierungen willkürlich aufgehoben wurde. Die Diffamierung hat der unterlegene Kandidat in die Welt gesetzt, er wusste seit September 2020 darüber bescheid! Wahrscheinlich werden wieder dieselben Protagonisten antreten. Warum Einspruch gegen die erste legitime und demokratische Wahl eingelegt wurde, bleibt weiterhin schleierhaft. Werden die „Grüße aus Südafrika“ wirklich etwas am Ergebnis ändern? Deutschland. Aber normal?
Euer Patrick
416 Tage – Im Zweifel gegen den Angeklagten Epilog
Ich lerne fleißig weiter, für meine Fachkraftausbildung. Ziel: Staatlich anerkannte Fachkraft in der Sozialpsychiatrie. Meinen Arbeitsort darf ich auf Grund von Verschwiegenheitserklärungen nicht nennen, damit z.B. die Presse nicht an die Schwerbehinderten herantritt, um sie zu interviewen.
Ich werde natürlich weiter kandidieren, ich habe mir nichts vorzuwerfen. Die Schmutzkampagne geht auf einem unterirdischen Niveau weiter, mittlerweile bin ich wohl sogar zum Pornodarsteller avanciert.
Nein, mit Sicherheit nicht. Das ebenso eine Ente, wie alles andere. Immerhin kennen wir uns innerhalb der AfD mit der Opferrolle aus, da werde ich jetzt wohl der haushohe Favorit sein für die nächste Wahl.
Der Landesvorstand handelt schlichtweg in Willkür. Auch mein unterlegener Parteifreund sitzt übrigens im Landesvorstand. Was da konstruiert wurde, über den KV VG, bis zum Landesschiedsgericht, kenne ich als Justizopfer trefflich. Hier hat, meiner persönlichen Meinung nach, der Landesvorstand nicht besser gehandelt als damals die Berliner Justiz. Wer nichts mehr kann, kann falsche Vorwürfe machen. Ein untragbares Verhalten, ich verstehe nicht, warum der Landesvorstand nicht Platz macht für einen Neuanfang. Wer reguläre demokratische Wahlen per Einspruch rückgängig macht, hat den konservativen Boden der AfD verlassen und befindet sich bereits links von der CDU.
Um sich unsere Hilfe im Wahlkampf zu sichern, hat Herr Komning im September 2020 gefragt, wie er seine willkürlichen Absagen von Veranstaltungen bei uns wieder gut machen kann. Er braucht uns als Wahlkampfhelfer, da er mich nicht einstellen kann, ich habe eine sozialversicherungspflichtige Vollzeitbeschäftigung, kam nur meine Ehefrau Jenny in Frage, die sowieso bereits Grafiken und so weiter für die AfD und JA gemacht hatte. Vor der Einstellung hat er uns „durchleuchten“ lassen, natürlich findet man diese Geschichte meines Justizirrtums, ich habe darüber selbst viel geschrieben. Im September 2020 erklärte ich ihm also, dass ich einen Freispruch habe, er bekam auch mein Erweitertes Führungszeugnis ohne Eintrag, dann war alles klar. Warum er seine Vorstandskollegen auf diesen Umstand nicht hingewiesen hat, bleibt mir schleierhaft, damit hat er alle in die Falle geführt. Allerdings waren diese ja auch nicht bereit, mich anzuhören, wie schade. Nach meinem Wahlsieg am 27. März 2021 in Ferdinandshof kam dann die Kündigung am 30. März. Loyalität ist für Herrn Komning wohl nur eine Einbahnstraße.
Euer Patrick